Gesprächsreigen in Brüssel
Am Rande des NATO-Gipfels in Brüssel führte Staatspräsident Erdoğan Gespräche mit seinem Amtskollegen Macron, Bundeskanzlerin Merkel, mit der EU-Spitze und der britischen Premierministerin May. Bisher wissen wir über diese Gespräche nur, was einzelne Teilnehmer angesprochen haben und können aus der Dauer Schlussfolgerungen ziehen....weiter
Das nationale Auto-Projekt
Staatspräsident Erdoğan hatte das Projekt bei seiner Rede vor dem TÜSIAD-Rat am 18. Mai 2017 wieder auf die Tagesordnung gebracht: die Regierung sucht den mutigen Unternehmer, der mit staatlicher Förderung den Traum von nationalen Automobil verwirklicht. ...weiter
Ein historischer Besuch
Die Regierung hatte hohe Erwartungen für das Treffen von Staatspräsident Erdoğan und US-Präsident Trump geweckt. Nicht ein Komma, sondern ein Punkt solle gesetzt werden, eine Wendepunkt… Auch wenn die Öffentlichkeit nicht wirklich die Details des Gesprächs am 16. Mai erfahren wird, so zeigt die Dauer des Spitzengesprächs von 20 Minuten sowie des Delegationsgesprächs mit Mittagessen von zwei Stunden bereits, dass hohe Erwartungen verfehl...weiter
Die türkische Außenpolitik im Mai
Der Mai 2017 ist vollgestopft mit außenpolitischen Begegnungen auf höchster Ebene. Nach einem Besuch Indiens und einem Treffen mit dem russischen Staatspräsidenten Putin reist Staatspräsident Erdoğan am 14./15. Mai zu einem Gipfel nach Peking. Am 16. Mai findet seine erste Begegnung mit US-Präsident Trump statt und zum Monatsende trifft er am Rande des Nato-Gipfels mit den europäischen Staats- und Regierungschefs zusammen....weiter
Nach dem EU-Außenministertreffen auf Malta
Am 28. April trafen sich die EU-Außenminister auf Malta. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Beratung der Türkei-Beziehungen, an der auch der türkische Außenminister Çavuşoğlu teilnahm. Nach dem Gespräch trat ein zufriedener türkischer Außenminister vor die Presse. Die Atmosphäre habe sich verbessert....weiter
Die schwierige Position der CHP
Beim Referendum ist die CHP in eine für sie einzigartige Lage geraten: als größte Oppositionspartei wurde sie zugleich zur Identifikationsfigur einer Opposition, die Menschen unterschiedlichster Weltanschauung vereinigte. War es der AKP nach der Wahl vom 7. Juni 2015 gelungen, MHP und HDP gegeneinander auszuspielen, so wurde die Ablehnung der Verfassungsänderung von MHP-Wähler wie auch HDP-Anhängern gleichermaßen getragen. ...weiter
Die Türkei nach dem Referendum
Die Hoffnung, dass sich nach dem Referendum die politischen Spannungen in der Türkei legen könnten, scheint sich nicht zu erfüllen. Während im Innern weiter über die Ergebnisse gestritten wird, hat das internationale Image des Landes weiter Schaden genommen. Dieser Schaden könnte sich zunehmend auch als Belastung für die in Europa lebenden Türken erweisen. ...weiter
Wer hat denn nun gewonnen?
Mit 51,4 gegenüber 48,6 Prozent wurde mit dem Referendum vom 16. April 2017 die Verfassungsänderung angenommen. Dies entspricht einer Differenz zwischen beiden Lagern von 1,25 Mio. Stimmen zugunsten der Befürworter. Dies ist zumindest der Stand der vorläufigen Ergebnisse. Doch neben den absehbaren internationalen Einwänden zu Kampagne und Abstimmungsprozess kommen noch die Einsprüche der Parteien, die sich auf 2,5 Mio. Stimmen beziehen soll...weiter
Zum 12. Mal: Istanbul feiert Wiedersehen
Dieses farbenspektakuläre Ereignis sollte man sich nicht entgehen lassen: Mit dem Titel "Istanbul trifft sich mit seiner Tulpe" veranstaltet die Istanbuler Großstadtverwaltung dieses Jahr vom 1. bis 30. April zum 12. Mal das Internationale Tulpenfestival. Eine Pracht von Tulpen verschiedenster Arten und Sorten bieten in allen Gärten und Parkanlagen der Stadt ihren Bewunderern eine faszinierende Audienz. ...weiter
Journalismus vor Gericht
Die Festnahmen von Mitarbeitern und Vorstandsmitgliedern der Tageszeitung Cumhuriyet hat nicht nur in der Türkei hohe Wellen geschlagen. Nun ist die Anklageschrift vorgelegt worden. Sie beinhaltet einige Innovationen und wird der Türkei beträchtliche Kopfschmerzen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einbringen....weiter